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        Schlösser in und um Leipzig

 

    Besucher:   Hit Counter   30.12.06
Natürlich beflügelte die Mystik, die hinter den Sitzen alter Adelgeschlechter steckt, hinter geschichtsträchtigem Gemäuer und hinter manch anderen geheimnisumwitterten Dingen schon immer die Phantasie der Menschen. Eine Wertung aus der heutigen Sicht vorzunehmen, sollte man sich tunlichst verkneifen. Das alles aber als unsere Wurzeln zu begreifen, es zu achten und zu schützen, das sollten wir wohl als Verpflichtung verstehen.
 
   
Die Route der Schlössertour ist auf der unten stehenden Karte vermerkt (Vergrößerung durch Anklicken möglich)    

 



 
 

 

Es gibt eine zweite Tour  2010. Wir haben einige der hier aufgeführten Schlösser wieder besucht, um nach Veränderungen zu schauen. Dazu wurde der Kreis erweitert.

Zum 46. Windorfer Abend gab es die Präsentation.

Ansehen? - Hier klicken!
 

 

 

Leipzig – Pleißenburg

Unser Neues Rathaus ist nicht nur Wahrzeichen Leipzigs, sondern gehört zu den bedeutendsten Großstadtrathäusern der Jahrhundertwende und ist sicher mit eines der schönsten. Im Volksmund wird es noch heute „Pleißenburg“ genannt. Von der ehemaligen Burg – in der vor fast 500 Jahren der berühmte Disput zwischen Luther und Dr. Eck stattfand – ist allerdings nur der Burgturm übriggeblieben, um welchen herum vor knapp 100 Jahren das Neue Rathaus erbaut wurde. In fast 600 Räumen werden hier seitdem die Geschicke der Stadt bestimmt.

Der Turm soll wieder Aussichtsturm werden und das ganze Jahr für Besucher offen sein.

   

 

 

 

 

 



 

               Veranstaltungsstätte für Lesungen, Kammerkonzerte, Tanzaufführungen und besondere Kunsterlebnisse zu sein; in Restaurant und Kaffees werden  erlesene sächsische Küche und Weine der Region angeboten.

 

Leipzig –
   Gohliser Schlösschen


Das Sommerpalais des damaligen Ratsbaumeisters von Leipzig wurde in ehemals ländlicher Idylle errichtet und entwickelte sich bald zum beliebten Ausflugsziel der stadtmüden Leipziger.

Um 1900 erwarb die Stadt das Gohliser Schlösschen und nutzte es seit dem als Ort der Kultur und Gastlichkeit. In den 90igern konnte es vollständig saniert werden und erstrahlt heute wieder in ganzer Pracht. Ihm geht der Ruf voraus, eine außergewöhnliche

 

 

 


 
   

Leipzig –     Kleinzschocher - Großzschocher

 

Während das Herrenhaus in Kleinzschocher im 2. Weltkrieg vollständig vernichtet wurde, sind die Reste des Großzschocherschen Schlosses in den 60iger Jahren durch die russischen Besatzer gesprengt worden.

Kleinzschocher war lange in Besitz der Familie von Dieskau, für die Johann Sebastian Bach seine "Bauernkantate" schrieb.

Auch das Großzschochersche Schloss gehörte über 100 Jahre den von Dieskaus. Letzte Besitzer war die Grafen von Wedel. Gustav Graf von Wedel war noch vor zwei Jahren zu Besuch im Ort.

 

 

 

 

Die Zschocherschen Herrenhäuser sind leider nicht mehr zu besichtigen.


Schloß Kleinzschocher etwa um 1800

 

Sicht vom Teich
 

 

Der heute verwilderte Park wurde im 19. Jahrhundert im englischen Stil angelegt und lässt heute nur noch im Ansatz die damalige Pracht ahnen.


 

 

Leipzig – Knauthain

Über 300 Jahre ist das Schloss Knauthain alt und war annähernd die Hälfte der Zeit in Besitz der Familie von Dieskau. Bereits 1936 wurde es zur Schule umgebaut und bis zum Frühjahr 2003 als solche genutzt.

Heute steht es leer und es ist noch unklar, wie es weiter gehen soll. Wie zu erfahren war, gehen Historiker davon aus, dass gerade in den tiefen Kellergewölben noch einiges zu entdecken ist. Zu hoffen bleibt, dass der Leerstand nicht so lange anhält, um den völligen Zerfall eines der wenigen Schlösser Leipzigs zu verhindern.

 
 

Güldengossa

Sieht das kleine Schloss heute auch etwas traurig und verlassen aus, so gibt es doch große Pläne, wie im Januar 2003 in der LVZ zu lesen war. Bis 2005 soll hier ein „Richard Wagner – Kultur- und Geschichtspark“ entstehen. Der bekennende Wagner-Fan Reinhard Bauernschmidt – Präsident des VfB Leipzig – kaufte den ehemaligen Adelssitz. Neben einem großen Musikpark mit Freilichtbühne sind ein kleines Museum sowie ein Geschichtspfad zur Völkerschlacht geplant.

 
 

 

 

 

 

 

Der Park ist gepflegt und ein Spaziergang lohnt heute schon. Am Gebäude selbst hat sich – zumindest nach außen sichtbar – noch nicht allzu viel getan. Bleibt zu hoffen, dass die großartigen Pläne in den nächsten Jahren nicht wie Seifenblasen zerplatzen.

Wiederau
 

Grosser Zeiger: Stunde; kleiner Zeiger: Viertel Stunde

Bisher wurde die vorhandene Bausubstanz aufwendig gesichert und im „Rittersaal“ können phantastische Stuckarbeiten und Deckenmalerei bewundert werden.

 

 

 

Schloss Wiederau  gehört zu  den  Objekten,  das vor  1 ½ Jahren einen neuen Besitzer gefunden hat. Nach abwechslungsreicher Geschichte – u. a. Rittergut, Umsiedlerheim, Kindergarten – soll hier wieder Leben einziehen. Angedacht sind ein Restaurant mit gehobener Gastronomie, Pension sowie eine Kochakademie.

 

 


 

Altranstädt,
              Ortsteil von Großlehna

 

Der Schein trügt: Dieses unscheinbar anmutende Gebäude gehört zu den bedeutendsten Geschichtsdenkmalen Sachsens! Während des Nordischen Krieges (1700-1721) war das Schloss Hauptquartier des Schwedenkönigs und dieser zwang August den Starken zum „Frieden von Altranstädt“; kurz darauf wurde die „Altranstädter Konvention“ unterzeichnet. An diese Ereignisse erinnert heute eine kleine Ausstellung im Obergeschoss des Gebäudes. Das Schloss steht ansonsten seit 10 Jahren leer, wird aber zur Zeit in kleinen Schritten saniert.

 

 

Ein kleiner Tipp: Im Ort ist keine Ausschilderung vorhanden, deshalb sollten Sie fragen, um Herumirren zu vermeiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bald kann das Schloss Altranstädt wieder besichtigt werden und dann ist es vielleicht auch möglich, den direkten Zugang in die unmittelbar angrenzende Kirche zu sehen.

   

 

Dieskau

Das Schloss Dieskau stand 1998 kurz vor dem Zusammenbruch, als es einen neuen Besitzer und damit auch wieder eine Perspektive bekam.

 

 

 

 

 

 

 

Schritt für Schritt wird es nun restauriert und kleine Teile werden heute bereits wieder genutzt: Das Schlosscafé lädt zum Verweilen ein und auf der kleinen Bühne im Hof fanden kleine Theateraufführungen und Kabarettdarbietungen ihr Publikum.

Zum Schloss gehört ein ausgedehnter Park in ursprünglicher Auenlandschaft, durch welchen samstags Führungen möglich sind.

  

Delitzsch

Das mittelalterliche Stadtbild von Delitzsch wird neben der Stadtmauer mit Wehrgraben und den zwei Stadttürmen vor allem durch das Schloss geprägt. Noch heute ist es teilweise von einem früher mit Wasser gefülltem Graben innerhalb wuchtiger Grabenwände umgeben.

 

 

 

Ende des 17. Jahrhunderts wurde ein barocker Schlossgarten angelegt, der heute wieder im rekonstruierten Zustand für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

 

 

Nach wechselvoller Geschichte bis zum 19. Jahrhundert, erfolgte 1860 die Umnutzung als Frauenzuchthaus. Nach der Auflösung der Strafanstalt erwarb die Stadt 1929 den gesamten Schlosskomplex und das Heimatmuseum zog in das Gebäude ein. Das Schloss bietet heute Ausstellungen zur Schloss- und Stadtgeschichte sowie zum Handwerk und dazu wechselnde Sonderausstellungen.


 

 
 


     

Und damit ist die Zukunft wieder ungewiss. Schade um das Schloss und die Hoffnungen, die viele daran knüpften…

 

 

Schönwölkau

Das Schloss Schönwölkau besteht aus einem prächtigen Mitteltrakt mit eher bescheidenen Seitenflügeln. So imposant das Gebäude auch aussieht – seine Zukunft ist ungewiss. Bereits zur DDR-Zeit war es problematisch. Da der gesamte Ort Wölkau wegen der Kohlevorkommen geschliffen werden sollte, wurde das Schloss der Öffentlichkeit verschwiegen.
Aber auch die Gegenwart ist trostlos. Nachdem das Projekt um den geplanten Musentempel und Justus Frantz vom Winde verweht wurde, ging – so unsere Informationen – das Schloss zurück an die Treuhand.

 

   

Hohenprießnitz

Das Schloss Hohenprießnitz hat es nicht nur Martin Luther angetan – er weilte mehrmals für einige Tage hier. Bis 1945 war das Schloss im Besitz der Grafen von Hohenthal. Danach diente es bis 1998 als Lehrer-Weiterbildungseinrichtung des Landes Sachsen. Seitdem steht dieses Kleinod leer und sucht nach einem neuen Besitzer. Ein wirklich phantastisches Objekt mit toller Eingangshalle, zweiläufiger geschwungener Treppe, Eichensäulen über zwei Etagen,…

Ein Abstecher zu diesem an der Strasse liegende Kleinod lohnt sich sicherlich.

 

 

 

 

Zur Zeit zieht hier wenigstens für ein paar Stunden wieder Leben ein: Es wird ein Film über Leben und Wirken der Schriftstellerin Brigitte Reimann gedreht.

Blick vom Schloss ins Tal

 


 

Zschepplin

Wie Hohenprießnitz war auch dieses Schloss viele Jahre in Besitz der von Hohenthals. Aber auch andere bekannte Persönlichkeiten weilten zeitweise in diesem hier. Da begegnen uns u. a. die Dieskaus und der Graf von Brühl. Dieser kaufte das Anwesen übrigens nur, um zwei mal pro Jahr auf dem Weg von Dresden zur Leipziger Messe ein schönes Quartier zu haben!

Zschepplin gehört zu den Objekten, die in letzter Zeit wieder einen neuen Besitzer gefunden haben. Was dort allerdings passiert, war nicht zu erfahren. Nur so viel: Hinter Planen und verschlossenen Türen wird ganz heimlich und ganz fleißig gewerkelt…

 

Thallwitz

Thallwitz liegt am östlichen Terrassenrand der Mulde und die Sehenswürdigkeit des Ortes ist das Schloss mit seinem Park. Mit etwas Phantasie fühlt man sich nach Sanssouci versetzt.

Fast 50 Jahre lang, bis 1994, war Schloss Thallwitz Domizil der „Wolfgang-Rosental-Klinik“, einer Klinik für plastische und wiederherstellende Gesichts- und Kieferchirurgie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gebäude wurde aufwendig saniert, beherbergte kurzzeitig eine Gaststätte, steht aber leider seit Mitte 1994 leer und sucht einen neuen Besitzer!

Kurzzeitig wird es aus dem Dornröschenschlaf geweckt, wenn zum Tag des offenen Denkmals die Tore für Interessierte zur Besichtigung geöffnet sind.

 

 
 

 

Heinrich I., die Grafen von Taube und Bünau sowie die von Hohenthal sind nur einige Namen auf der langen Liste der ehemaligen Besitzer. Bis weit in die 90iger beherbergte das Schloss ein Altenheim, bevor es 1998 von der Familie Goldhahn erworben wurde. Schritt für Schritt wird das Schloss restauriert. Wappensaal, Marmorsaal und Bildersaal erstrahlen bereits wieder im alten Glanz.

Das Schlossrestaurant lädt zu sächsischen Spezialitäten ein und neben regelmäßigen Führungen und Lesungen finden – u. a. zu Weihnachten – ein Schlossspektakel statt. Weitere Hinweise finden Sie unter
www.puechauer-schloss.de
 oder direkt während eine der nächsten Führungen.

 


 

Püchau

Püchau ist der urkundlich erstgenannte Ort in Sachsen und das Schloss gilt als der bedeutendste historische Schlossbau im Regierungsbezirk Leipzig. Es präsentiert sich inmitten seines englischen Landschaftsparks als eindrucksvolle historische Schlossanlage. Man hat das Gefühl, dass hier Geschichte gelebt wird und man nicht versucht, ihre Spuren zu verbergen.

  
Machern

Das ehemalige Wasserschloss steht in einem wunderschönen Landschaftsgarten und erfreute sich bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Dresden nach Leipzig erhielt Machern sogar einen eigenen Bahnhof und die Besucherzahlen nahmen weiter zu. Mit dem Bau der Bahnstrecke änderte sich jedoch die Grundwasserführung, so dass der Schlossgraben eintrocknete und das Schloss ein neues Erscheinungsbild erhielt. Auch die Flora im Park veränderte sich dadurch, ist aber immer noch sehenswert.

 

 

 

 

Blick vom Park

Schloss Machern ist das erste komplett sanierte Schloss im Regierungsbezirk und bietet heute in seinen Räumen ein ansprechendes Ambiente für festliche Stunden. Es ist insbesondere beliebt für Hochzeitsfeiern.

 

 

 

 

Wurzen

 

Nördlich des Doms erhebt sich das Wurzner Schloss, welches bis heute seinen trutzigen Charakter durch zwei starke Türme und den tiefen Wallgraben bewahrt hat. Es war Bischofssitz und in seinen Räumen wurde die „kleine Gerichtsbarkeit“ ausgeübt, das hieß damals Verurteilung bis zu drei Monaten Haft oder die Todesstrafe! Bis Anfang 2002 wurde diese Tradition fortgesetzt (natürlich ohne die Todesstrafe!): In den Mauern tagte das Amtsgericht und das Schloss war auch Sitz der Wurzner Polizei!

Seitdem befindet es sich im Privatbesitz der Familie Wedekind und wird zur Zeit aufwendig saniert. Die Gaststätte mit Gesellschaftsräumen und Weinkeller wurde vor kurzem eröffnet und erwartet Ihren Besuch.

 

 

Pomßen

Nähern wir uns dem kleinen Ort Pomßen, ist schon von weitem der mächtige Turm des Schlosses mit Türmen und Zinnenkranz sichtbar. Bei den ehemaligen Besitzern treffen wir wieder auf bekannte Namen – die von Pflugk sowie Familie von Ponickau.

Derzeitig werden Schloss und Gartenanlage von Grund auf saniert und zwar ganz geheim: Laut Auskunft der Gemeinde wurde das Schloss bereits vor 10 Jahren von einem Südtiroler gekauft und wird jetzt für die neue Nutzung vorbereitet. Was das jedoch sein wird, ist nicht bekannt (bzw. darf noch nicht öffentlich bekannt sein). Das lässt natürlich einige Nutzungsvarianten offen…

 

 


 


Heute kann man im Schloss Trebsen einen Kurs für Handwerk oder Restauration besuchen oder sich einfach in der Schlossgaststätte verwöhnen lassen.

    

 


Trebsen

Schloss Trebsen kann auf eine sehr alte Geschichte zurück blicken; wurde doch bereits im 12. Jahrhundert von einer Wasserburg an eben diesem Ort berichtet. Auch die Herren von Dieskau haben hier wieder ihre Spuren hinterlassen. Zahlreiche Umbauten und Neubauten musste das Schloss über sich ergehen lassen, bevor sich 1992 der Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege nieder ließ. Es wurden inzwischen umfangreiche Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt.

Innenhof mit Resten des alten Turms

     
 

Text: Heidi Bennewitz

Fotos: Ingolf Bauer, Heidi Bennewitz
 

 
2010 gab es eine zweite Tour durch die Schlösser in Leipzigs Umfeld. Wir besuchten solche, die wir uns beim ersten mal bereits angeschaut hatten, um uns über Veränderungen zu informieren. Und es kamen weitere hinzu.       Fortsetzung: Schlössertour 2

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